Schon morgens zeigte sich, wie ungezwungen unser Familienurlaub hier ablief. Während mein Mann gemütlich auf der Terrasse seinen Kaffee trank, war ich längst im Pool und machte bei „Aqua Fun“, einem kleinen Aqua-Fitnessprogramm, mit. Die Kinder waren derweil unterwegs, den Platz zu erkunden. Jeder startete so in den Tag, wie er es am liebsten wollte – und trotzdem fühlte es sich nie so an, als wären wir getrennt.
Wenn die Kinder ausgeflogen waren, nutzten wir gelegentlich die Zeit für eine kleine Fahrradtour ins nahegelegene Saint-Saturnin-lès-Apt, um etwas fürs Mittagessen zu besorgen. An anderen Tagen gingen wir einfach in den kleinen Campingladen. Später trafen wir uns wieder alle auf der Barterrasse, erzählten uns, was wir gemacht hatten, und genossen gemeinsam den Nachmittag.
Meine Tochter und ich machten es uns gerne mit einem Buch gemütlich, während mein Mann und unser Sohn an verschiedenen Sportturnieren teilnahmen – beim Volleyball, Fußball oder später auch beim Boule. Und weil auf dem Campingplatz alles so nah beieinanderliegt, war keiner wirklich weit vom anderen entfernt.